“Ein harter Brocken”

das genau waren die Worte des jetzigen Lieblingslehrers des Juniors über den schon feststehenden ersten Klassenleiter auf der neuen Schule.

Also, mal kurz die Telefonliste raus und nachgefragt. Fazit: Er ist streng, sehr streng und wer nicht spurt – Zusatzaufgaben.

Nach einem kurzen Schlucken, eigentlich eine gute Besetzung. Denn strenge Lehrer sind auf alle Fälle auch die fairsten und das fehlte ja im letzten Jahr auf der Grundschule.

Also richten wir uns auf einen anstrengenden August ein. Denn eine Anlaufzeit wird der Junior brauchen, bis er geschnallt hat, daß die Grundschulmarotten der Vergangenheit angehören. Und dann sehen wir weiter.

Einen Höhepunkt für seine Schulzeit hat der Junior auch schon ausgemacht: Das Praktikum und zwar das zweite. Wenn es nach ihm ginge, könnte es auch schon das erste sein, aber wir haben ihn dann doch davon abgebracht, jetzt schon eine Bewerbung zu schreiben.

Praktikumsplätze stehen bei Hagenbecks leider nur für Kandidaten zur Verfügung, welche in der Bewerbungsprozedur schon in die engere Auswahl gerutscht sind.

Ob Änderungen noch möglich sind? Man soll ja nie nie sagen, aber in Anbetracht der Zeitspanne, die dieser Berufswunsch durch den “Knirpsenkopf” geistert, tendiert die Antwort zu relativ unwahrscheinlich.

Zur Sache Schätzchen

Liebe Frau Nichtwählerin, lieber Herr Nichtwähler

Wie sieht es aus? Was hat diesmal deine Kreuze verhindert?

Wahlkarte mit Kaffee bekleckert? Ausweispapiere bei den Bekannten auf anderen Erdteilen liegen lassen? Oder hat gar jemand sie der Freiheit beraubt?

Was um Himmelswillen war los? 37,7% Wahlbeteiligung!!! Und davon waren wahrscheinlich 50% alte Pfründesicherer über 65, so sah es zumindest während unserer Zeit im Wahllokal aus

Man kan meinen, man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, da mach ich mein Kreuz halt bei den Piraten, denn wir haben gelernt, man muß zu nichts eine Meinung haben, aber das sagt man wenigstens laut. Also in diesem Fall mit einem Wahlkreuz.

Was soll nächstes Jahr bei  der Bundestagswahl werden? Da geht es dann ja immerhin um ziemlich viel.

Gerade, wenn ich den heutigen Altersschnitt wird mir himmelangst und bange, denn gerade momentan wird Politik gemacht, welche gerade die jungen Leute interessieren sollte, denn noch nie wurde unsere Jugend so mit Schulden ( ob erstmal fiktiv oder nicht – ist egal) überhäuft wie heutzutage.

Es kann doch nicht sein, daß gerade diese Generation so überhaupt kein Interesse an der Mitgestaltung ihrer Gesellschaft und Zukunft hat. Wo es doch mittlerweile so einfach ist, sich einzubringen. Aber man muß halt mal eine halbe Stunde (maximal) seines kostbaren Sonntags opfern. Das kann doch nicht so schwer sein.

Gerade, wo doch heute jeder seine Rechte kennt. Es ist auch ein Recht wählen zu gehen, keine Pflicht! Also verdammt nochmal tut es, sagt eure Meinung.

Zur heutigen Wahl bleibt nur zu sagen, ich bin enttäuscht. Enttäuscht vom Ausgang und auch vom Desinteresse.

Ein wenig freue ich mich für Herrn Kubicki, dessen Partei ich zwar nicht mag, aber ihn als Person schätze ich sehr. Er würde mir sehr fehlen.

Besuch am frühen Morgen

ich stehe ja immer ziemlich zeitig auf – meine biologische Uhr lässt sich auch nicht vom “Hurra Ferien”- Rufen aus dem Takt bringen.

Also saß ich eines Morgens mit meiner Riesentasse English Breakfast Tea, meinem Strickzeug auf Eckbank und unterhalte mich mit dem Kater. Was man halt so mit einem Kater spricht, ob die Wollqualität sich gut fangen läßt, wie aktiv die Holzwürmer diese Nacht waren und vieles anderes mehr.

Und mitten im Gespräch fällt mein Blick auf das kleine Gartenhaus. Irgendwas war da. Nur was?

Aber meine neue rote Schönheit hat ja einen Superduper Zoom. Und der zeigt uns gestochen scharf, daß Bambi zu Besuch ist.

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Der Kater denkt heute noch darüber nach, was für eine Katze das war :-)

Leider sah ich Bambi nur das eine Mal, weil kurz darauf ein Riesenbautrupp anrückte. Aber das ist eine andere Geschichte

Sein oder nicht sein – das ist nicht die Frage

Die Frage ist vielmehr, was weiß man noch über Shakespeares Hamlet. Diese stellte sich beim Kulturhighlight in Helsingor. Denn dort befindet sich der Schauplatz der Geschichte.

Also schnell sämtliche Literaturkenntnisse herausgekramt und nach kurzem *öhm* *ähhhh* festgestellt, das man Hamlet noch kennt, aber die geschichtlichen Verstrickungen bis zu den Nibelungen und Othello reichen. Auf alle Fälle nicht geeignet um den Junior an so schweren Stoff heranzuführen. Also kurze Stichworte vorgetragen und dann auf den nächsten Tag verwiesen, denn dann hätten wir uns schlau gemacht.

Irgendeine Lehrkraft hatte mir vor Jahrhunderten ja mit auf den Weg gegeben “Man muß nicht alles wissen, aber man muß wissen wo es steht”. Heutzutage eine lapidare Feststellung, denn alles steht bei Wiki, damals eine Offenbarung um den Kopf für die nächsten Fete-Termine freizuhalten.

So haben wir das Schloß mal kurz umrundet, nebenbei noch türkisch Papa beobachtet, der seine Familie mit allen Fakten zu Hamlet zu beeindrucken schien. Aber die Wirkung war dieselbe wie bei unserem Junior einen Tag später, nur liessen sie ihr Desinteresse nicht zu offensichtlich raushängen. Aber man konnte es auch auf das Wetter schieben, denn es war sche…kalt, es regnete und die Lage des Schlosses ist so, daß man 3/4 der Schloßrunde direkt am Wasser zurücklegen muss.

Bei Sonnenschein eine empfehlenswerte Sache, ab Windstärke 4 sollte man (abhängig vom persönlichen Weichei-Faktor) sich auf den Schloßhof und das Innenleben beschränken

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Erkundungen

Neue Umgebungen erkundet jeder anders. Familie Blubberball erledigt das, indem sie Caches sucht.

Den ersten fand der Göttergatte, da meine sonst verlässliche Cachenase mich komplett verlassen zu haben schien. Aber ich war auch noch mit der Aussicht beschäftigt. Zwischen den Bäumen lugte nämlich schon die ganze Zeit Schweden hindurch.

Auch schien die Schuhmode der Dänen in letzter Zeit doch eigenartige Trends entwickelt zu haben, man scheint neuerdings Schuhe ohne Sohle bzw nur einschuhig durch die Gegend zu laufen

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